Schwarz-weiß-Foto eines Mannes mit einer Persönlichkeitsstörung, der mit seinen Händen ein Quadrat vor seinem Gesicht bildet.

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen behandeln – ICD 10 F60

Persönlichkeitsstörungen sind Auffälligkeiten im Denken, Fühlen und Handeln, die nicht zu den so genannten affektiven Störungen wie etwa Depression gerechnet werden. Ehemals fasste man diese Klasse von psychischen Störungen im Begriff der Neurose zusammen. Damit waren sie abgrenzbar von den so genannten Psychosen.

Es gibt laut der für uns Psychotherapeuten verbindlichen ICD-10, der „International Classification of Deseases“, eine ganze Reihe von Persönlichkeitsstörungen. Diese haben mittlerweile ihren Weg in den umgangssprachlichen Sprachgebrauch gefunden und sind den meisten Menschen vom Hörensagen bekannt.

Wir Großstadtneurotiker

Graduell kommen Überbetonungen von Persönlichkeitsanteilen wohl bei fast jedem Menschen vor. Nicht immer muss man gleich ein pathologisches Ausmaß dramatisieren. Der eine ist eben ein wenig ängstlich veranlagt, der nächste macht sich gerne abhängig von anderen und die dritte leidet unter narzisstisch anmutenden Anwandlungen und Befindlichkeiten.

Wenn die Auswirkungen dieser Verschiebungen für den Betroffenen selbst oder für seine Angehörigen zur Belastung werden, trägt eine gelungene Therapie sicherlich zu mehr Lebensqualität und Gesundheit bei. Die frühzeitige Behandlung von Persönlichkeitsstörungen kann viele Folgeprobleme und Folgeerkrankungen verhindern.

Das Erkennen und Einbeziehen von Störungen aus diesem Formenkreis gehört mit zu meiner täglichen Arbeit. Teilweise ist eine der genannten Störungen die einzige „Baustelle“, die behandelt werden soll. Teilweise kommt sie als Koindikation vor, zusammen mit einer anderen Erkrankung.

Persönlichkeitstest ’16 Personalities‘

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