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CAIKON CONSULT - STÄRKEN NACH VORN
PSYCHOTHERAPIE UND COACHING IN BERLIN, TEL. 0177 300 45 71, KONTAKT.
SABINE BRUNNER, HEILPRAKTIKERIN (PSYCHOTHERAPIE) + SYSTEMISCHE BERATERIN.
Kind hält sich Hände vor die Augen, während die Eltern streiten

Mediation

Schlichtung, Mediation und Familienmediation

In schwierigen familiären oder zwischenmenschlichen Konfliktsituationen ist die Mediation das Verfahren für eine einzigartige Lösung, in der beide Seiten sich in ihren Bedürfnissen und Vorstellungen wiederfinden können. Insofern erspart die Mediation heute vielen Menschen den Weg vors Gericht, wo bekanntlich nur einer Recht bekommt, und der andere womöglich über Jahre mit dem Urteil hadert.

Besonders bei Trennungsstreitigkeiten, an denen Kinder beteiligt sind, ist es ein Gebot der Verantwortung und unbedingt wünschenswert, dass beide Elternteile – trotz des Verlustes ihrer Liebesbeziehung und damit verknüpften Enttäuschungen – in Angelegenheiten des Kindes gut miteinander umgehen können. Denn der dauerhafte Groll auf den Ex-Partner spaltet das Kind und kann zur Entstehung seelischer Belastungen, schwerer Verhaltensauffälligkeiten oder psychischer Krankheiten beitragen.

Das strukturierte Verfahren der Mediation wird rechtlich gefasst vom so genannten Mediationsgesetz, in dem alle wichtigen Rahmenbedingungen definiert sind. Mediationen finden freiwillig, eigenverantwortlich, selbstbestimmt und vertraulich statt. Die Vereinbarungen, die aus der Mediation hervorgehen, sind dennoch verbindlich. Sie können sogar mithilfe notarieller Beglaubigung rechtswirksam geschlossen werden, sofern das von beiden Parteien gewünscht ist.

Als Zertifizierte Mediatorin (BIM) und angehende Familienmediatorin leite ich Sie gerne aus Ihrem individuellen Konflikt heraus. In einer allparteilichen Haltung mit konstanter Achtung der beiderseitigen Standpunkte erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen Schritt für Schritt einen Überblick über die einzelnen Streitthemen, über die jeweiligen Positionen und Interessen als auch zu den hintergründigen Bedürfnissen und Wünschen.

Das Verfahren ist methodisch so angelegt, dass plötzlich ein Verständnis für die Haltung des Gegenübers möglich wird. Auf der Basis dieser meist unerwarteten Empathie entwickeln sich selbst gestaltete Win-win-Lösungen, die ganz genau zu den Medianden passen und die synergetisch und vor allem nachhaltig sind. Der Mediator übernimmt dabei die Verantwortung für den Prozess, die Medianden sind zuständig für das Ergebnis.

Eine Mediation durchläuft fünf Phasen, die unterschiedlich lang dauern können. In seltenen Fällen reicht sogar schon eine Mediationssitzung aus. Der Prozess kann jederzeit von einer Partei abgebrochen werden. Steht dann aber der schriftliche Entwurf einer Abschlussvereinbarung, ist es manchmal sinnvoll, sie von einem Juristen oder Rechtsberater prüfen zu lassen, bevor sie verbindlich unterzeichnet wird.

Im Vergleich zu einer Klärung auf dem Rechtsweg sind die Ergebnisse einer Mediation lebensnaher, für beide Seiten gesichtswahrender und tragfähiger. Anstatt wie vor Gericht Gewinner und Verlierer zu deklarieren, wird ein maßgeschneiderter Lösungsweg für beide Seiten erarbeitet. Besonders Kinder profitieren von Ergebnissen, die so zustande kommen, weil sie alle Beteiligten integrieren und die Beziehung der Elternteile nicht vergiften, sondern stärken.

In Abgrenzung zur Psychotherapie können und sollen Gefühle, Bedürfnisse und Ängste in der Mediation zwar bewusst gemacht und benannt werden, allerdings werden sie nicht tiefer gehend in Frage gestellt, bewertet oder behandelt. Auch die Entstehungsgeschichte bestimmter persönlicher Grenzen oder die Erörterung von Persönlichkeitsanteilen und -eigenschaften gehören nicht zum Prozess einer Mediation.

Einsatzmöglichkeiten für Mediation gibt es auch bei Nachbarschaftsstreits, bei Zank ums Erbe, bei Streit um Immobilien, Urheberrechte oder Firmenanteile sowie bei Konflikten zwischen Kollegen. Die Mediation ist in Deutschland auf dem Vormarsch und löst bereits in vielen Bereichen Gerichtsverfahren ab.

Eine 60minütige Mediationssitzung berechne ich mit 160 Euro. Es bietet sich an, nach der Erstsitzung Doppelstunden zu buchen, da bei intensiven persönlichen Auseinandersetzungen die Zeit erstaunlich schnell verfliegen kann.  Je nach Fall ziehe ich, in Abstimmung mit den auftraggebenden Medianden, eine qualifizierte Ko-Mediatorin oder einen männlichen Ko-Mediator hinzu.

Zertifikat_Mediatorin_Sabine Brunner

Beispiel für eine Abschlussvereinbarung aus einer Familienmediation (Namen geändert)

Europäischer Verhaltenskodex für Mediatoren

 

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