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Wenn Grübeln zum Zwang wird …

Falls intensives Grübeln, Brüten und Sinnieren bei sich selbst oder einem Familienmitglied zum Dauerzustand werden, ist therapeutisches Handeln angezeigt. Denn wer sich dem Sog des ständigen Gedankenkreisens überlässt, verpasst sein wirkliches Leben und die Chance, ebendieses zu verbessern.

Zur Vermeidung einer Dopplung verlinke ich hier auf den Artikel, den ich für ratgeber-lifestyle.de verfasst habe.

Mein inneres Team und seine Spielregeln

Unter den zahlreichen Therapieansätzen hat sich in der jüngeren Zeit eine bestimmte Betrachtungsweise zur menschlichen Psyche zunehmend durchgesetzt. In den konventionellen Richtlinienverfahren genau wie in alternativen, etwa systemischen und neueren Therapiemethoden – immer mehr spricht dafür, dass die menschliche Persönlichkeit grundsätzlich aus verschiedenen Anteilen (englisch „parts“) oder einem Inneren Team besteht, worüber sich der Einzelne in der Regel gar nicht oder zum Großteil subjektiv nicht bewusst ist.
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Heiteres Therapeuten-Raten: Will ein Mann zum Bahnhof …

Zum Spaß geht man zwar nicht zum Therapeuten, aber unser Berufsstand darf sich durchaus mal selbst auf die Schippe nehmen. Humor weicht allzu steife Positionen auf und kann insofern sehr heilsam sein!

Hier das berühmte Spektrum der denkbaren Antworten der verschiedenen, heute zur Verfügung stehenden Therapieverfahren. Der Trend geht übrigens zum integrativen Einsatz verschiedener Ansätze, je nach Bedarf und Klienten-Typus.

Ein Passant fragt: „Wo geht’s denn hier bitte zum Bahnhof?“
Es antworten ihm der
Pädagoge: „Ich weiß natürlich, wo der Bahnhof ist. Aber ich denke, es wäre besser für dich, wenn du es selbst herausfindest.“
Sozialpädagoge: „Ich weiß es auch nicht, aber ich finde es total gut, dass wir beide so offen darüber reden können.“
Sozialarbeiter: „Keine Ahnung, aber ich fahre dich schnell hin.“
Bioenergetiker: „Ihr Körper kennt die Antwort schon. Machen Sie mal: sch… sch… sch…“
Gesprächspsychotherapeut: „Sie wissen nicht, wo der Bahnhof ist und das macht Sie nicht nur traurig, sondern auch ein Stück weit wütend?“
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